Meine Erbschaft
sinnvoll investieren.
Warum besser modern investieren.

Markus (61) hat von seinen Eltern CHF 460’000 geerbt.

Liquidität für Unvorhergesehenes
Sicherheit für Flexibilität
Wachstum für Rendite
Erspartes in drei Töpfe einteilen.
Liquidität.

Sicherheit.

Wachstum.

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Umgang mit Erspartem.
Ausgangslage verstehen
Am Anfang steht die Bestandsaufnahme. Dazu gehört nicht nur die Höhe des Erbes, sondern das gesamte finanzielle Bild: Einkommen, Vorsorgesituation, bestehende Schulden, geplante Ausgaben, Verpflichtungen gegenüber Angehörigen. Ebenso relevant ist der Zeithorizont: Sollen Teile des Erbes in den nächsten Jahren genutzt werden, oder geht es primär um die Absicherung in 15 oder 25 Jahren?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich ein Zielsystem formulieren. Typischerweise kristallisieren sich drei Hauptfunktionen heraus:
- Absicherung im Alter: Schliessen einer Vorsorgelücke oder Reduktion der Abhängigkeit von der ersten und zweiten Säule.
- Rücklagen für Unvorhergesehenes: Finanzierung von Gesundheitskosten, beruflichen Veränderungen oder familiären Notfällen.
- Weitergabe an die nächste Generation: Aufbau eines Vermögens, das bewusst für Kinder oder Enkel erhalten und weitergegeben werden soll.
Eine solche Zieldefinition ist mehr als eine Formalität. Sie dient als Kompass für alle weiteren Entscheidungen und verhindert, dass spontane Wünsche oder kurzfristige Moden die langfristige Perspektive verdrängen.
Sinn stiften statt brachliegen lassen
Ein Erbe entfaltet seinen gesellschaftlichen und persönlichen Wert erst, wenn es sinnvoll eingesetzt wird. Wer das geerbte Vermögen über Jahre unverzinst auf dem Konto parkiert, trifft sehr wohl eine Entscheidung – wenn auch passiv. Die Inflation schmälert die Kaufkraft, während gleichzeitig Chancen auf einen strukturierten Vermögensaufbau ungenutzt bleiben.
Sinnvoller Einsatz bedeutet nicht zwangsläufig Konsum. Er kann ebenso gut in der Reduktion von Fixkosten bestehen, in der Stärkung der eigenen Unabhängigkeit oder im bewussten Aufbau einer finanziellen Basis für kommende Generationen. Entscheidend ist, dass der Einsatz des Kapitals in einem erkennbaren Verhältnis zu den eigenen Werten und Lebenszielen steht: Soll das Erbe in erster Linie Sicherheit bringen, neue Freiräume ermöglichen oder Zukunft schaffen – etwa durch Bildung, Unternehmertum oder frühzeitige Entschuldung?
Kapital strukturieren: die Dreiteilung
In der Praxis hat sich eine einfache Systematik bewährt, um Ordnung in das geerbte Vermögen zu bringen: die Dreiteilung in Liquidität, Sicherheit und Wachstum.
- Liquidität Ein Teil des Erbes wird für kurzfristige Bedürfnisse reserviert. Dazu zählen unerwartete Kosten, geplante grössere Anschaffungen oder eine vorübergehende Reduktion des Erwerbspensums. Diese Mittel bleiben in Form von Kontoguthaben oder sehr kurzfristigen Anlagen verfügbar. Der Zweck dieses Topfs ist nicht Rendite, sondern Handlungsfähigkeit.
- Sicherheit Ein zweiter Teil wird in risikoarmen, stabilen Anlagen gehalten – etwa in kurz- bis mittelfristigen, qualitativ hochwertigen Obligationen oder defensiven Strategien. Hier geht es um Werterhalt über längere Zeiträume, nicht um maximales Wachstum. Dieser Baustein stützt die Altersvorsorge oder dient als Reserve für planbare, aber noch nicht konkret terminierte Projekte.
- Wachstum Der dritte Teil verfolgt einen längeren Horizont und wird in breit diversifizierte Portfolios investiert, die Schwankungen aushalten, aber langfristig ein höheres Ertragspotenzial bieten. Dazu gehören globale Aktienportfolios, gemischte Strategien oder strukturierte «Allwetter-Portfolios», die verschiedene Anlageklassen kombinieren. Dieser Baustein richtet sich klar in die Zukunft – und kann, je nach Zielsetzung, auch für die nächste Generation gedacht sein.
Diese Systematik reduziert Komplexität und macht sichtbar, welche Funktion welcher Teil des Erbes erfüllt. Wer weiss, dass Notfallreserve, Sicherheitsbaustein und Wachstumsanteil getrennt geführt werden, reagiert in turbulenten Zeiten erfahrungsgemäss besonnener.
Ein Beispiel aus der Praxis
Wie sich eine solche Struktur konkret auswirken kann, zeigt der Fall von Markus, 61. Er erhielt eine Erbschaft von 460’000 Franken. Die Summe war substanziell, die Ausgangslage jedoch klar: In einigen Jahren würde er in den Ruhestand treten, gleichzeitig bestand eine Hypothek auf dem selbstbewohnten Eigenheim.
Nach einer Analyse seiner Situation entschied sich Markus für eine mehrgleisige Lösung:
- 100’000 Franken nutzte er zur Tilgung eines Teils seiner Hypothek. Das senkte die laufenden Zins- und Amortisationsbelastungen und reduzierte seine Fixkosten im Hinblick auf die Pensionierung.
- 100’000 Franken legte er als Reserve zurück, um gesundheitliche Risiken und mögliche Einkommensschwankungen abzufedern.
- 60’000 Franken verwendete er für Reisen und persönliche Projekte, die er seit Jahren aufgeschoben hatte – ein bewusster Entscheid, einen Teil des Erbes in Lebensqualität umzuwandeln.
- Die verbleibenden 200’000 Franken investierte er in ein langfristig ausgerichtetes Allwetter-Portfolio mit breit diversifizierten Anlagen und einem Zeithorizont von mindestens 15 Jahren.
Das Ergebnis: tiefere Fixkosten, ein klar definiertes Sicherheitspolster und ein substantieller Anlagebaustein für die spätere Lebensphase. Gleichzeitig blieb die Struktur transparent und anpassungsfähig.
Beratung und Struktur
Erbschaften sind nicht nur emotional, sondern oft auch rechtlich und steuerlich komplex. Immobilien, Beteiligungen, Vorsorgeguthaben und Nachlassregelungen greifen ineinander. Professionelle Beratung hilft, die geerbten Werte in den bestehenden Finanzplan zu integrieren, ohne den Überblick zu verlieren.
Ein strukturierter Prozess verhindert Doppelspurigkeiten – etwa überhöhte Liquidität bei gleichzeitigem Vorsorgebedarf – und sorgt dafür, dass Risiken bewusst eingegangen werden. Zudem schafft eine externe Sicht Distanz in einer Phase, in der die emotionale Komponente stark ist: Nicht jede Investition, die symbolisch an die verstorbene Person erinnern soll, ist auch finanziell sinnvoll.
Flexibilität als Prinzip
Schliesslich bleibt die Flexibilität ein leitendes Prinzip. Ein Erbe ist kein statischer Block, der ein für alle Mal festgeschrieben wird, sondern Teil eines dynamischen Lebensplans. Lebensumstände verändern sich, gesundheitliche Situationen können sich verschlechtern, familiäre Konstellationen wandeln sich.
Die gewählte Struktur sollte es erlauben, Mittel umzuschichten, Risiken zu erhöhen oder zu senken und Ziele anzupassen – ohne in langfristigen, unflexiblen Produkten gefangen zu sein. Wer sein geerbtes Vermögen als gestaltbare Ressource versteht und nicht als unangreifbares Monument, wird eher in der Lage sein, den Willen der vererbenden Person mit den eigenen Lebenszielen in Einklang zu bringen.
So wird aus einer Erbschaft nicht nur ein Vermögenszuwachs, sondern ein Baustein für eine tragfähige finanzielle Zukunft – und im besten Fall ein Ausdruck von Verantwortung gegenüber der nächsten Generation.
