Allwetter Portfolio für mehr Kontrolle.

Aktive Risikoampel für mehr Stabilität
und weniger Überraschungen.

Warum das Allwetter Portfolio?

Aktive Risikoampel.
Diversifikation.
Regelbasiert.
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Risikosteuerung für Ihr Vermögen einfach erklärt.
Warum eine Risikoampel?
Historische Beispiele zeigen, wie stark Märkte schwanken können. In schweren Rezessionen verloren Aktien im Schnitt rund fünfzig Prozent an Wert. Die Finanzkrise 2008 brachte einen Einbruch von mehr als fünfzig Prozent, bevor die Märkte ab 2013 wieder neue Höchststände erreichten. Wer in solchen Phasen den Aktienanteil im Portfolio nicht anpasst, riskiert langjährige Durststrecken. Die Risikoampel soll genau das verhindern: Sie misst den Stress der Märkte und übersetzt ihn in konkrete Allokationsentscheidungen.
Grün steht für ein niedriges Stressniveau, in dem ein höherer Aktienanteil sinnvoll erscheint. Gelb signalisiert ein angespanntes Umfeld, in dem der Aktienanteil auf ein Normalmass reduziert wird. Rot wiederum zeigt ein hohes Stressniveau an, in dem der Aktienanteil tief gehalten wird. Je höher das Stressniveau, desto grösser das Risiko negativer Renditen – die Risikoampel reagiert entsprechend.
Wie die Ampel misst
Mehrere Indikatoren fliessen in einen Stress-Score ein, der den Ampelstatus bestimmt. Die erste Familie umfasst Schwankungs-Messungen. Hier werden Volatilität, Risikoaufschläge und weitere Stressindikatoren erfasst. Nimmt die Marktunsicherheit breit und anhaltend zu, steigt der Score und die Ampel färbt sich Richtung Gelb oder Rot. Die zweite Familie bilden Marktrichtungs-Messungen. Sie analysieren die Richtung und Stärke von Markttrends. Solange die Märkte stabil nach oben tendieren, spricht dies für Grün. Bricht der Trend oder kehrt sich nach unten, verschiebt sich die Anzeige Richtung Gelb oder Rot. Die dritte Familie umfasst Wirtschafts-Messungen. Makroökonomische Faktoren wie Leitzinsen, Kreditbedingungen und Konjunkturindikatoren fliessen hier ein. Verschlechtert sich das Umfeld gleichzeitig über mehrere dieser Kennzahlen, verstärkt sich das Stresssignal.
Alle Messungen werden zu einem Gesamt-Score verdichtet. Schwellenwerte übersetzen diesen Score in Grün, Gelb oder Rot. Filtermechanismen verhindern hektische Anpassungen bei kurzfristigen Ausschlägen. Damit bleibt die Ampel robust und liefert konsistente Signale, ohne jeder Marktschwankung hinterherzulaufen.
Wie die Asset Allokation gesteuert wird
Das Allwetter-Portfolio arbeitet nicht mit fixen Aktienquoten, sondern mit dokumentierten Zielkorridoren, die an den Ampelstatus gebunden sind. Liegt das Signal auf Grün, wird der Aktienanteil in einem höheren Band, etwa zwischen siebzig und achtzig Prozent, gehalten. Zeigt die Ampel Gelb, bewegt sich der Aktienanteil im Normalband von rund fünfzig bis sechzig Prozent. Wechselt das Signal auf Rot, sinkt die Quote in einen Bereich von etwa fünfundzwanzig bis fünfunddreissig Prozent.
Die Risikoampel entscheidet nicht über Einzeltitel, sondern über die Gewichtsverteilung zwischen Aktien und Stabilisatoren wie Anleihen, Liquidität oder alternative Anlagen. Innerhalb der definierten Korridore bleibt das Portfolio breit diversifiziert nach Regionen, Branchen und Faktoren. Anpassungen erfolgen entweder periodisch oder wenn Bandbreiten verletzt werden. Das Rebalancing hält die Zielstruktur im Gleichgewicht und verhindert, dass das Risikoprofil unkontrolliert aus dem Rahmen fällt.
Ein Blick in die Praxis
In einem Wirtschaftsaufschwung zeigt die Ampel grün. Der Aktienanteil wird schrittweise in Richtung des oberen Zielbandes angehoben. Die Renditetreiber sind in dieser Phase Aktien, Stabilisatoren bleiben ergänzend beigemischt. Steigt die Marktanspannung, springt die Ampel auf Gelb. Der Aktienanteil sinkt auf das Normalband, Gewinne werden teilweise gesichert, während Stabilisatoren vorbereitet werden, um stärkere Schwankungen abzufedern. Kommt es zu einer tiefen Rezession, signalisiert die Ampel Rot. Der Aktienanteil wird konsequent ins Minimalband gefahren, Stabilisatoren übernehmen einen grösseren Anteil. Sobald sich die Märkte beruhigen, wandert das Signal wieder Richtung Gelb oder Grün. Der Aktienanteil steigt dann schrittweise – regelbasiert und ohne Bauchentscheidungen.
Historische Simulationen
Backtests verdeutlichen, dass die Risikoampel in lang anhaltenden Krisen den maximalen Verlust reduzieren kann, indem der Aktienanteil rechtzeitig gesenkt wird. In ruhigeren Phasen wird die Quote wieder erhöht, sodass das Portfolio an Erholungen teilnimmt. Die Ergebnisse zeigen stabilere Renditepfade und häufig eine schnellere Rückkehr zum Ausgangsniveau als bei starren Mischportfolios.
Doch Simulationen sind immer Modellrechnungen. Sie bilden vergangene Muster nach, keine Zukunft. Signale können fehlerhaft sein, Anpassungen verursachen Kosten, und reale Marktbedingungen weichen ab. Der Mehrwert entsteht nicht durch perfekte Vorhersage, sondern durch Disziplin im Prozess.
Risiken
Marktschocks bleiben ein Risiko. Sehr schnelle Einbrüche können die Ampel überholen, bevor das Signal angepasst ist. Hinzu kommt das Modellrisiko: Schwellenwerte und Filter können zeitweise zu spät oder zu früh reagieren. Auch Zins- und Konjunkturrisiken bleiben bestehen, selbst wenn sie im Modell berücksichtigt sind. Währungsrisiken werden zwar gesteuert, sind aber weiterhin Teil des Profils. Die Stärke der Risikoampel liegt darin, Risiken systematisch zu steuern, nicht sie zu eliminieren.
Innovation mit akademischem Fundament
Die Risikoampel entstand aus universitärer Forschung und wurde für den Einsatz in privaten Vermögensmandaten praxistauglich gemacht. Entwickelt von der Finpact AG in Zusammenarbeit mit Finreon, basiert sie auf wissenschaftlicher Methodik und liefert eine nachvollziehbare, regelbasierte Steuerung der Asset Allokation. Im Allwetter-Portfolio bildet sie das Herzstück einer Innovation, die Anlegerinnen und Anlegern Orientierung in unsicheren Zeiten verschafft.
Fazit
Unsicherheit ist Teil des Investierens. Wer darauf vorbereitet sein will, braucht klare Regeln statt Intuition. Die Risikoampel liefert diese Regeln. Sie senkt den Aktienanteil, wenn Stress hoch ist, und erhöht ihn, wenn sich das Umfeld beruhigt. So entsteht ein Portfolio, das Verluste in Krisen abfedern und Erholungen mitnehmen kann – planbar, regelbasiert und wissenschaftlich fundiert.


